Tipps & Infos
Harzer HighlightsHarzer SchmalspurbahnenNationalpark HarzWelterbeAusflugszieleHarzfestHarzgeschichtenHarzer HotelsHarzer WölfeGewinnspiel
Gewinnen Sie zwei KonzertkartenLandschaftsverträgliche Nutzung, aber kein Hotel auf dem Burgberg bei Bad Harzburg
Bürgerinitiative Rettet den Burgberg wirbt für Einsprüche
Derzeit läuft die öffentliche Auslegung der Aufstellung des Bebauungsplans Burgberg bei Bad Harzburg. Mit Verwunderung musste die Bürgerinitiative „Rettet den Burgberg“ feststellen, dass erneut ein Hotel Bestandteil der ausgelegten Planungen ist, obwohl mehrfach beteuert wurde, ein Hotel sei auf dem Hausberg Bad Harzburg nicht mehr geplant.
Daher plädiert die Bürgerinitiative „Rettet den Burgberg“ für die Nutzung des demokratischen und kostenlosen Rechts aller Bürger, hierzu Stellung zu nehmen und Anregungen sowie Bedenken vorzutragen. Das ist bis zum 23. September 2010 möglich, denn die Stadtverwaltung hatte einen Formfehler begangen und musste die Auslegungsfrist verlängern.
Die Bürgerinitiative begrüßt die Absicht, den Bad Harzburger Burgberg touristisch aufzuwerten. Er ist ein wichtiges Kulturdenkmal und dient der naturnahen Erholung im Landschaftsschutzgebiet und Naturpark Harz. Sie befürwortet die attraktivere Gestaltung des Burgberg-Plateaus und außerdem die möglichst schnelle Eröffnung einer neuen Tagesgaststätte, ist jedoch nicht einverstanden damit, dass auf dem Burgberg im Zuge dieser Planungen ein Hotel oder Ferienwohnungen entstehen sollen. Ferienwohnungen und Hotels gehören in die Stadt und nicht auf den Burgberg.
Das auf dem Burgberg befindliche Restaurant ist bekanntlich seit längerem geschlossen, und nach den derzeit verfolgten umfangreichen Bauplänen wird es dort in absehbarer Zeit keine neue Gastronomie geben. Die von der Stadt Bad Harzburg vorgelegten Pläne geben grünes Licht für einen dreistöckigen Gebäudekomplex, der talseitig sogar als vierstöckig erscheinen wird. Er würde das Landschaftsbild empfindlich beeinträchtigen, während die jetzige, offenbar renovierungsfähige Gaststätte unter den hohen Bäumen nicht stört und sich hervorragend in das Landschaftsbild einpasst. Desgleichen würde der Neubau eines Restaurants keine Firsthöhe von 15 m benötigen. Trotz der vorgesehenen Einschränkungen dürfte der Bau- und Betriebsverkehr über Forst- und Wanderwege im Falle eines Hotelbaus wesentlich stärker sein als bei einem Restaurant. Die Harzburger Bürger und Gäste haben ein Interesse an autofreien Wanderwegen und nicht an Übernachtungen auf dem Burgberg. Wer bezahlt dafür, wenn der Plan nicht aufgeht?
Die Pläne ermöglichen auch den Bau weiterer Seilbahnen. Dahinter verbergen sich offenbar die Pläne für einen Zip-Rider, also an einem Seil hängenden Sitzen, die mit sehr hoher Geschwindigkeit zu Tal rasen. Eine solche Verrummelung des Burgberges lehnt die Initiative ab.
Ein Vorschlag für einen Mustereinspruch hat die BI auf ihrer Webseite www.burgberg-bad-harzburg.net/index.html zum kostenlosen Herunterladen eingestellt.


Magazin
