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Harzer HighlightsHarzer SchmalspurbahnenNationalpark HarzWelterbeAusflugszieleHarzfestHarzgeschichtenHarzer HotelsHarzer WölfeMikroorganismen zur Sanierung des Kahnteichs in Goslar
Die heißen Sommertage haben den Teichen in den Wallanlagen zugesetzt. Durch den Eintrag von organischem Material (z.B. Blätter, Pflanzenreste, Blütenpollen, Kot von Fischen und vermehrt Fischfutter) in die Teiche, haben die Gewässer einen erhöhten Sauerstoffbedarf. Durch den fehlenden Zufluss an Frischwasser - insbesondere am Kahnteich - werden die Gewässer nicht mehr umgewälzt und der zum Abbau des organischen Materials benötigte Sauerstoff fehlt. Wenn dann im Sommer die Temperaturen steigen, erhöht sich auch die Geruchsbelästigung.
Das Thema ist nicht neu, der Handlungsbedarf liegt auf der Hand. Die zunehmende Verschlammung kann dazu führen, dass das ökologische Gleichgewicht gestört wird.
Am Montag, den 26.07.2010, hat die Stadt Goslar mit der ökologische Sanierung des Kahnteichs mit Hilfe effektiver Mikroorganismen, kurz EM genannt, begonnen. Der erfolgreich verlaufende Test im Feuergraben vor vier Jahren, wird nun auf den weitaus größeren Kahnteich übertragen. Der Einsatz der EM sorgt für eine umweltverträgliche und ökologisch nachhaltige Sanierung des Teiches. Bei der Einbringung der EM wurde die Stadt Goslar von der der Freiwilligen Feuerwehr und vom „EM-Freunde e.V. Ortsverband Goslar“ sowie der Fachhochschule Harz unterstützt. Die gesamte Maßnahme wird durch die Harz Energie GmbH & Co KG gefördert und von dem Goslarer Ing.-Büro Dommnich fachlich begleitet.
EM beschleunigen die Umsetzung organischer Materialien, wodurch der Schlamm abgebaut wird. Durch diesen zunächst aufschwimmenden Schlamm kann es anfangs so aussehen, als wenn es zu einer Verschlechterung des Gewässers kommt. Dieser Prozess kann einige Wochen in Anspruch nehmen. EM verhindern darüber hinaus Fäulnis, beleben den Sedimentboden und verbessern damit die Wasserqualität. Ziel ist eine nachhaltige Sanierung und Entwicklung des ökologischen Gleichgewichts der Gewässer in den Wallanlagen.
Damit diese Maßnahmen in Goslar auch von langfristigem Erfolg sind, werden die Bürgerinnen, Bürger und Touristen gebeten, die Enten und Fische nicht zu füttern.


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