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Harzer HighlightsHarzer SchmalspurbahnenNationalpark HarzWelterbeAusflugszieleHarzfestHarzgeschichtenHarzer HotelsHarzer WölfeNordfledermaus Quartiere im Harz gesucht
Ausschließlich im Harz wurden seit 1988 Quartiere und Wochenstuben von der kältefesten Nordfledermaus gemeldet. Somit ist diese Fledermausart geografisch eingegrenzt und eine von den seltenen Arten in Niedersachsen.
Wochenstuben sind in der Regel Hausquartiere an Giebeln, im Zwischendach und Schornsteineinfassungen, wo bis zu 30 Weibchen ihre 1-2 Jungen von Mai bis Juli aufziehen. Viele Hausbesitzer bemerken gar nicht, dass sie Fledermäusen eine Unterkunft anbieten, weil die Nordfledermaus doch sehr versteckt lebt.
Ein Team vom mehreren Fledermausforschern aus dem Westharz hat für 2010 die Aufgabe, die bekannten Quartiere für den Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasser-, Küsten- und Naturschutz in Hannover zu zählen und auch neue Quartiere ausfindig zu machen. Hierzu bitten die Forscher um Mithilfe der Einwohner aus den Landkreisen Goslar und Osterode. Leise Kratzgeräusche aus dem Zwischendach, Fledermauskot am Giebel und vor allem auf dem Dachboden neben dem Schornstein sind Indizien von Nachweisen oder auch Fundtiere am Boden. Fledermauskot der Nordfledermaus ist schwärzlich und glänzend, so groß wie Reiskörner und zerfällt in viele kleine Chitinteile von verdauten Insekten. Kot von echten Mäusen ist auch dunkel, allerdings hart und fest.
Helfen Sie mit und melden Sie Ihre Mitteilungen bitte an den Projektleiter Wolfgang Rackow aus Osterode:
Tel. & AB abends: 05522-73841,
Tel. Mo.-Fr. tagsüber: 05522-920870,
E-Mail: NABU-Osterode@online.de


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