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Gewinnen Sie zwei KonzertkartenRosstrappe, Oberforstmeister Ernst von Eschwege und die Schnecken des Nationalparks Harz
Neueste Ausgabe der Heimatzeitschrift Unser Harz erschienen
Der unentwegte Heimatschriftsteller Ernst Kiehl aus Quedlinburg hat in seiner bekannten gründlichen Weise und sicher mühevollen Recherchearbeit „Die Rosstrappe und ihre Sagenwelt“ für „Unser Harz“ bearbeitet, ein humorvolles Lesevergnügen, reich bebildert und besonderer Art. Der historische Hintergrund wird ausgeleuchtet und die Sage von der Rosstrappe nach dem Thalenser Erzähler Heinrich Lindau wieder gegeben. Sagen, Märchen und Volkslieder wurden einst mündlich tradiert und haben so im Verlauf von Jahrhunderten Veränderungen erfahren.
Bei der Sage von der Rosstrappe lässt sich diese Entwicklung über 400 Jahre zurück verfolgen, eingeschlossen mancher poetischer Erweiterungen von Novalis, J. v. Eichendorff, H. C. Andersen, Blumenhagen u. a.. Zweifler und Spötter des Geschehens gab es natürlich auch, wie ein Eintrag im Fremdenbuch von der Rosstrappe von 1860 ausweist. Fremdenführer und Touristen trugen schon früh zur Legendenbildung bei. Den Aufsatz abschließend steht die Komödie von Heinrich Lindau: Bodo und Brunhild, ein kleines Schauspiel, eine köstliche Parodie auf die Rosstrappensage. - Gerhard Rockstedt aus Rieder am Harz stellt den Oberforstmeister Ernst von Eschwege (1859 - 1932), vor, der als hoch engagierter Forstmann von1897 bis 1930 in den Diensten der Fürsten von Stolberg-Wernigerode stand, wo er zwischen Schierke, Elbingerode, Wernigerode und Ilsenburg über 14.000 ha Waldbesitz in 5 Forstrevieren betreute. Er war dazu ein leidenschaftlicher Jagdmaler, der in seinen Jagdtagebüchern akribisch in Zeichnungen das Wild mit jeweiligem Anschusspunkt festhielt. Im Archiv der Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt im Schloss Wernigerode befinden sich zahlreiche jagdliche Gemälde, Skizzen und Zeichnungen von v. Eschwege. In Schierke, unterhalb des Bahnhofes, erinnert ein Gedenkstein an den verdienten Fürstlichen Oberforstmeister. Einige Leserbriefe, aktuelle Harz-Nachrichten und das Nationalpark-Forum – Von Bikinischnecken und anderen Weichtieren im Nationalpark Harz von Walter Wimmer – beschließen die UH-Juliausgabe.
„Unser Harz“ ist über die Oberharzer Druckerei in Clausthal-Zellerfeld (Tel. 05323/2533, Fax 2534; Mail fischerthielbar.clausthal@t-online.de) zu beziehen: Einzelheft 2,10 € + Versandkosten, Abopreis (12 Hefte) 27 € inkl. Mwst. u. Vkst.


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